Steuer-Tipps für Existenzgründer: Die 5 häufigsten Fehler vermeiden
Der Schritt in die Selbstständigkeit ist aufregend und birgt viele Chancen. Doch neben dem eigentlichen Kerngeschäft müssen Gründer von Beginn an die steuerlichen Spielregeln beachten. Versäumnisse in der Gründungsphase können später teuer werden.
Fehler 1: Die verspätete steuerliche Erfassung. Das Finanzamt muss innerhalb eines Monats nach Betriebseröffnung über den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" informiert werden. Ohne Steuernummer können keine Rechnungen geschrieben werden.
Fehler 2: Falsche Entscheidung zur Kleinunternehmerregelung. Wer weniger als 22.000 € Umsatz im ersten Jahr erwartet, kann sich von der Umsatzsteuer befreien lassen. Doch Vorsicht: Wenn Sie hohe Anfangsinvestitionen haben, lohnt sich die Option zur Regelbesteuerung meist mehr, um sich die Vorsteuer erstatten zu lassen.
Fehler 3: Fehlende Rücklagen für Steuern. Die Einkommensteuer und Gewerbesteuer werden oft erst nach dem ersten vollen Steuerbescheid rückwirkend fällig – zeitgleich mit den neuen Vorauszahlungen. Bilden Sie von jedem Geldeingang ca. 30-40 % Liquiditätsrücklage.
Fehler 4: Mangelhafte Belegführung. Jede Buchung benötigt einen Beleg. Nutzen Sie digitale Tools wie DATEV Unternehmen online, um Belege direkt per Smartphone-Foto zu digitalisieren. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Buchhaltung von Tag eins an professionell aufzusetzen.
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